Ganzheitliche Spiritualität

Über mich

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Ich liebe es Menschen über Interviews kennen zu lernen – daher: Voila, hier ein Interview mit mir:

Liljana, wer ist ein wahrer Lehrer?

Jeder Mensch hat Themen (Wunden, Blockaden, Verstrickungen,…dafür gibt es viele Namen) in seinem Leben.
In diesem Moment ist der Mensch ein Schüler!
Leider wollen aber viele Menschen keine Schüler sein, das ist oft das Hauptproblem. Sie meinen alles schon zu wissen und hören nicht mehr hin.
Menschen lernen aber durch Krisen und Schmerzen am meisten und wer nicht lernen will, bleibt in der Krise stecken.
Für diejenigen die hinhören wollen öffnen sich viele Wege und Möglichkeiten.
Wenn der Mensch seine Wunde liebevoll angenommen und barmherzig durchleuchtet hat, mit Gnade durch diesen Prozess gegangen ist, dann ist dieser Mensch für mich ein Lehrer für diesen Bereich geworden, den er so studiert hat.
Wenn er „diese Tiefe“ versteht, dass absolut jeder Mensch einen Schüler und einen Lehrer in sich trägt, dann ist dieser Mensch für mich ein wahrer Meister.

Sehen Deine Teilnehmer Dich als Guru?

Ich hoffe ganz stark, dass sie das nicht tun.
Ich betone immer wieder in meinen Workshops und Ausbildungen, dass wir alle auf dem gleichen Meer in unseren Booten schwimmen und dass wir alle den gleichen Zugang zum Universum haben.
Wahre Lehrer bringen einen vorwärts, in dem sie die Menschen unermüdlich lehren und daran erinnern, dass sie keinen Vermittler benötigen, der zwischen ihnen und Gott und Göttin steht.
Ich verstehe mich als Trainerin der Liebe, der Freiheit und des Mutes, um in die eigene Meisterrolle zu wachsen.
Das Gegenteil von Freiheit ist Abhängigkeit: d.h. Teilnehmer an sich zu binden, statt sie vorwärtszubringen. Mein Leitbild dabei ist: „Ich bin interessiert und nicht interessant.“

Auf welche Weise bringst Du Deine Teilnehmer vorwärts?

Ich versuche mit meinen Teilnehmern so oft wie möglich Transformationsprozesse zu durchlaufen.
Lachen ist mir sehr wichtig… Lachen ist ein wundervoller Transformator.
Wir Menschen vergessen all diese schönen Dinge, wenn wir tief in unseren Themen stecken.
Wir vergessen die Liebe, das Lachen, das Entspannen,….
Lachen und Freude sind unser Geburtsrecht und dafür sind wir hier auf dieser Erde, um uns zu freuen und aus unseren Dramen, Abhängigkeiten und der Lebensschwere auszusteigen.
Ich lehre die Wichtigkeit der Entspannung. Nur durch die Stille und das “sich wahrhaft fühlen lernen wollen” können wir in die Tiefe des Meeres tauchen, welches unser Unterbewusstsein symbolisiert. Erst dann ist es möglich bewussten Kontakt zum Universum aufzunehmen.
Ich lehre, dass Entspannung auch Spaß machen kann.
Lachen und Entspannen, dies sind zwei wundervolle energetische Fahrscheine zum Urvertrauen und dem Universum.

Was ist gewöhnlich der Hauptfehler eines neuen Teilnehmers?

Sie meinen, wie sich Teilnehmer selbst am besten blockieren?
Ganz einfach: Sie blockieren sich immer dann selbst, wenn sie anfangen etwas verstehen zu wollen, also die Denkmaschine einsetzt, anstatt einen Prozess zu fühlen.
Ich empfehle beides: fühlen und denken gleichermaßen zu verbinden.
Viele Menschen haben sich durch das permanente Denken in den Gefühlsaus katapultiert.
Diese Menschen würden die Situationen, in denen sie sich gerade befinden, wenn sie sie wahrhaft fühlen würden, gar nicht länger ertragen können.
Daher ist das ein ganz normaler Übungsprozess „sich getrauen bewusst wahrzunehmen” und bewusst zu machen, dass gerade die Gefühle, die gerne als “schlechte Gefühle” bezeichnet werden, doch die “besten” Wegweiser sein können.
Erst wenn wir das anerkennen können, was in unserem Unbewussten abläuft, ist Veränderung möglich.

Was ist die häufigste Blockade eines fortgeschrittenen Teilnehmers?

…Hochmut… sich von seinen Mitmenschen als getrennt zu sehen und sich durch die wundervollen spirituellen Erfahrungen, die erlebt wurden, von anderen Menschen abzuheben und noch intensiver dem “gut und böse” Bewertungssystem zu verfallen.
Ich empfehle immer ein Fest zu feiern, nach dem ein Transformationsprozess erfolgreich beendet wurde, dann aber mit beiden Füssen feste auf dem Boden stehend, weiter zu machen. Ohne „Anbindung“ geht nichts.

Wenn es ein Allheilmittel geben würde, welches würdest Du wählen?

Es ist ganz eindeutig die LIEBE!!
Sich in Liebe anzunehmen, ganz gleich, was geschehen ist.
Sich selbst Fehler zu verzeihen, anstatt zu warten, bis im Außen es einer tut. Öfter mal zu reden und dann zu denken, in seinem eigenen Tempo zu bleiben, sich treu werden, Mut gebären.
Sich bewusst zu machen, dass wir spirituelle Wesen sind, die eine irdische, menschliche Erfahrung machen und nicht umgekehrt.
Viele Menschen verharren in der Starre, in ihrem alten Trott und bewegen sich keinen Meter weiter, weil sie Angst haben Fehler zu machen und von anderen Menschen ausgelacht zu werden. Hier empfehle ich: Leben, Fehler machen, Mitlachen, daraus lernen, weiter gehen!

Was würdest Du Menschen raten, die immer nur motzen?

Motzen kostet extrem viel Energie. Nach einer richtigen Motzparade ist man geschlaucht, wie nach einem Marathonlauf.
Ich empfehle: wenn sich die Dinge nicht ändern lassen:
Ohne nachzudenken die Dinge erledigen und dann den Dingen nachgehen, die man gerne tut. So einfach kann es sein!

Was hälst Du von Kindern, die schon früh erfolgreich werden im Schauspiel Business?

Kinder dürfen erst mal ihre eigene Rolle kennen lernen und stabilisieren. Dann, dürfen sie auch in andere Rollen schlüpfen.
Viele dieser erfolgreichen Kinder haben große Identitätsschwierigkeiten in der Pubertät und im Erwachsenenalter.
Vielleich ist hier ein Zusammenhang?

Kann man die Psychologie und die Spiritualität trennen?

Man kann zwischen Spiritualität und Psychologie nicht wirklich wählen. Wenn die Seele nicht bereit ist gesund zu werden, dann nutzt keine Medizin oder psychologische Intervention. Beides ist wichtig.

Was könnte die Welt „mit“ verändern?

Es gibt viele Menschen, die voller Schuldgefühle sind und diese nicht spüren wollen.
Wenn man seine Gefühle nicht spüren will, wandeln sich diese in viele unterschiedliche Formen der Wut, Angst, Scham, Mangel an Selbstwert, Traurigkeit, Schmerzen,…
Oft erkennt man die Wut erst einmal gar nicht als solche, da die Ausdrucksformen sehr vielschichtig sein können.
Da sich das Gefühl der latent brodelnden Wut nicht gut anfühlt, möchte man dieses Gefühl „schnell weg haben“.
Um die eigene Wut nicht mehr zu spüren, sind diese Menschen (größtenteils unbewusst) immer wieder auf der Suche nach „potentiellen Schuldigen“.
In diesem Prozess sind sie ungeheuer kreativ und aktiv, denn wenn sie einen „scheinbar“ Schuldigen gefunden haben, dann neigen Sie dazu von sich auf den anderen zu projizieren, dass sich die Balken biegen.
Da auch diese Form der Schmerzabgabe nur für eine sehr kurze Zeit anhält und wie eine Betäubung wirkt, werden diese Menschen mit einem Vielfachen mehr, als vor ihrer Schmerzabgabe mit den Gefühlen des Unwohlseins (besser bekannt als latente Aggression – Wut) scheinbar ganz ohne Grund übermannt und die Suche nach dem nächsten, potentiellen Schuldigen fängt von vorne an.
Wenn diese Schallplatte mit Sprung von diesen Menschen eingesehen und verstanden wird, dann ist Frieden möglich… und ich bin der Überzeugung, dass dieser Prozess der Einsicht auch mehr Frieden auf der ganzen Welt erzeugen würde… getreu dem Motto und dem hermetischen Gesetz: „Wie Innen, so Außen.“

Wenn Du einen Tag planst, an dem Du entspannen möchtest, wie schaut dieser Tag aus?

Dieser Tag hat keinen einzigen Termin im meinem Kalender, so dass mein inneres Kind diesen Tag ganz spontan in die Hand nehmen kann.
Hier entstehen dann die besten Ideen und Projekte.
Danke, an dieses zauberhafte Wesen.

 

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